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Fachbereich “CRT”

Informationen zu einer Infusionstherapie namens Vita-Balance Kur als Cell-Rejuvenation-Therapie (CRT).

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Patienteninformation

Achtung! Diese Seite richtet sich an Ärzte.

Patienten, die sich über die Therapie informieren möchten, bitten wir, sich zu den Patienteninformationen zu begeben, wo Sie umfangreiche patientengerechte Informationen finden:
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Hinweis für Ärzte

Die hier vermittelten Informationen ersetzten keinesfalls die weitergehende Information zum vollständigen Indikationsspektrum und den Behandlungsprotokollen. Bitte nehmen Sie bei Interesse Kontakt zu uns auf.

Das Behandlungsprotokoll für CRT-Infusion bzw. CRT-Injektion zum Download:
Behandlungsprotokoll_CRT

Der Fachbereich “CRT” vermittelt Informationen zu einer Infusionstherapie mit dem Namen Vita-Balance Kur. Wirkstoff ist Phosphatidylcholin (PC), auch als EPL oder Essentielle Phospholipide sowie Lezithin bezeichnet. Was ist das für ein Wirkstoff? In der Medizin wird häufig eine spezifische Phosphatidylcholingruppe eingesetzt, insbesondere dann, wenn es sich um Lösungen zur Infusion und parenteralen Injektion handelt. Diese Phosphatidylcholine werden vornehmlich aus der Sojabohne gewonnen, sind hochgereinigt und von allen Eiweißen befreit. Ihre Bezeichnung lautet: Polyenylphosphatidylcholin (PPC). Auch beim PPC handelt es sich nicht um ein Molekül, sondern um eine Zusammensetzung aus verschiedenen, überwiegend hoch ungesättigten Phosphatidylcholinen (Tabelle von K-J Gundermann)).

Zusammensetzung des PPC’s

PPC 94-96 %
Dilinoleoylphosphatidylcholin (DLPC) 40-52 %
Palmitoyl-Linoleoylphosphatidylcholin (PLPC) 23-24 %
Oleoyl-Linoleoylphosphatidylcholin (OLPC) 12-13 %
Linolenoyl-Linoleoylphosphatidylcholin (LnLPC) 6-7 %
Stearoyl-Linoleoylphosphatidylcholin (SLPC) 6 %
Palmitoyl-Oleoylphosphatidylcholin (POPC) 3-4 %
Stearoyl-Arachidonoylphosphatidylcholin (SAPC) 1-2 %

DLPC, das Hauptwirkmolekül des PPC’s, ist insofern einzigartig, als es zwei gebundene Linolsäuren enthält. Es findet sich normalerweise nur in Spuren im menschlichen Körper. Durch seine zwei gebundenen Linolsäuren mit jeweils zwei Doppelbindungen benötigt es mehr Raum in Membranen, erhöht so deren Fluidität und Flexibilität und beeinflusst positiv Membran abhängige Funktionen. Wir bezeichnen es deshalb als Membrantherapeutikum.

Indikationen

Das erste im NETZWERK-Globalhealth organisierte Therapienetzwerk war Der Fachbereich “Injektions-Lipolyse” – damals noch unter dem Namen “NETZWERK-Lipolyse”. Einer der Inhaltsstoffe der Injektionslösung ist Phosphatidylcholin. Im Rahmen der Erforschung der Wirkmechanismen der Lipolyse haben sich die Mitglieder zwangsläufig mit diesem Lezithin beschäftigen müssen. Bei dieser Beschäftigung wurde sehr schnell klar, dass im Laufe von mehr als 50 Jahren Phospholipidforschung unzählige Studien und Publikationen zur positiven Wirkung auf die Zellmembranen und auch die Mitochondrienmembran und damit zum Einfluss des PPC auf viele verschiedene Krankheitsbilder und Beeinträchtigungen durch Membranschäden im Rahmen des Alterungsprozesses vorliegen. Wöchentlich kommen neue Publikationen hinzu. Betrachtet man nur Studien, die qualitativ hochwertig sind, ergibt sich ein umfassendes Spektrum (Tabelle) von insgesamt 1072 Studien bis April 2017 (Zusammenstellung K-J Gundermann)

PPC-Studien  (n=1072) – Status 26.April 2017

Anwendungsgebiet Zahl der exp. Studien Zahl der klin. Studien Davon doppelblind Studien insges.
Leber 164 277 21 441
Dyslipidämie/Atherosklerose 135 234 17 369
Neurologie/Gehirn 14 44 11 58
Pankreas/Diabetes 11 25 2 36
Nieren 11 23 34
Gestose 4 20 24
Gastrointestinaltrakt 16 9 25
Immunmodulation 16 7 1 23
Lunge 7 14 21
Haut 2 14 1 16
Ausdauerleistung 6 6 12
Fruchtbarkeit 3 3 6
Alterung 4 1 5
Rheumatismus 2 2
Otolaryngologie 1 1 2

Wichtig war den Mitgliedern zudem, dass mit dem Einsatz des Wirkstoffs so gut wie keine Nebenwirkungen verbunden waren. In Deutschland waren 2 Medikamente (Lipostabil N / Fettembolie und Essentiale / Leber) über Jahrzehnte zugelassen, die auch heute noch in vielen Ländern zugelassen sind. Leider haben die Hersteller wohl aus ökonomischen Interessen die notwendigen Unterlagen zur europäischen Nachzulassung nicht eingereicht. Heute wird derselbe Wirkstoff zur Infusion von Apotheken als Defekturarzneimittel hergestellt, so dass viele Patienten nach wie vor von der Vita-Balance Kur profitieren.

Neben den vielen untersuchten Indikationen haben die Mitglieder auch bei häufig vorkommenden und altersbedingten Indikationen sehr gute Erfahrungen machen können durch den Einsatz der Therapie. Insofern ist die Kur nicht beschränkt auf die oben genannten Krankheitsbilder, sondern kann ebenfalls sehr gut für stressbedingte Beeinträchtigungen, Burn-Out Syndrom und altersbedingte Erscheinungen in der Anti Aging Medizin eingesetzt werden.

Fortbildungen

Im Gegensatz zu unseren ästhetischen Ansätzen, die ein intensives Hands-On Training erforderlich machen, ist nur das Know-How zur Anlage einer Infusion notwendig, über das jeder Arzt verfügt.

Wir haben deshalb einen anderen Weg der Ausbildung beschritten, der sich darum bemüht, die Mitglieder mit umfassenden Informationen zu den verschiedenen Indikationen zu versorgen.

In einem Vorlesungszyklus erläutert einer der weltweit bekanntesten Spezialisten für Polyenylphosphatidylcholin, Adj. Prof. Dr. Dr. Karl-Josef Gundermann, die Wirkung in den einzelnen Indikationsfeldern. Hier geht es zur Information über dieses Fernstudienangebot. [LINK]